Letzte Woche hatten wir hier an der Schule eine Woche Ferien. Schon lange freute ich mich ganz speziell auf diese Woche, weil ich mit zwei Freunden (Timo und Raffaele) abgemacht hatte, in dieser Woche mit einem Kleinbus von Zuhause (Schweiz) nach England zu fahren und dabei einen Abstecher in Frankreich zu riskieren.
Beinahe wäre einige Male alles schief gegangen...
Der Kleinbus
Ein langjähriger Freund von mir ist kürzlich von Wales nach Deutschland umgezogen und hat sich dafür einen 10-jährigen Kleinbus vor Ort gekauft. In Deutschland angekommen, hatte er keine Verwendung mehr für den Bus. Ihn zu Importieren wäre zu aufwendig gewesen. Dann hat er das Steuer auf der rechten Seite und es gäbe noch mehr argumente nicht damit herumzufahren. Jedenfalls hat er mir angeboten die Karre zu erben. Mit grosser Freude hab ich also geerbt und gleich meiner Schwester (sie arbeitet im Autogewerbe) telefoniert und sie gebeten mal einen Blick unter den Bus zu werfen, damit ich auch beruhigt damit nach England fahren kann. Mit etwas besorgter Stimme hat sie mir dann natürlich zugesagt. Als dann einige Tage später der Vater meines Freundes mit dem Bus auf den Garagenplatz meiner Schwester fuhr.... naja, jedenfalls kriegte ich umgehend einen Anruf. Meine Schwester meinte, dass es ihr unerklärlich sei, wie er mit der Karre in diesem Zustand überhaupt die Grenze passieren konnte. Der Rost sei schon krass genug, aber anscheinend befinden sich auf allen vier Rädern Reiffen mit unterschiedlichen Dimensionen und vorne recht komme bereits das Leintuch unter dem Gummi zum Vorschein und überhaupt, wenn ich damit erwischt würde, bekäme ich mit Sicherheit einen Vormund! Das war ja mal ein aufmunterndes Telefonat. Sie war wirklich sehr aufgeregt. Nach ein paar Stunden hat sie mir dann noch einmal telefoniert und gemein, dass es doch nicht so schlimm sei. Die Bremsen seien OK und der Motor auch, aber die "Finken" müssen runter. Sie hat's geregelt und als ich das Auto abholen wollte wär eigentlich alles in Ordnung gewesen, hätte da nicht der Lehrling über Mittag sämtliche Autos geschlossen (wie es sich gehört). Er wusste ja nicht, dass man diesen Bus nur schliessen, nich aber wieder öffnen konnte. Tja... nach einem gelungenen Einbruch durfte ich dann meinen Bus (mit noch mehr Beulen als zuvor) freudigst in Empfang nehmen....ufff
Die Versicherung
Ein weiterer Horror-Akt der britischen möchtegern-Dienstlistungs-Bürokratie... sich versichern zu lassen hat ja IMMER damit zu tun, dass man einer Institution sein Geld geben möchte. Diese Handlungsweise macht ab und dann ja auch sehr viel Sinn... wie dem auch sei. Da dieser Bus ja ein in England hergestelltes Auto ist (Steuer auf der rechten Seite etc) dachte ich mir, wärs wohl am einfachsten, ich lasse die Kiste in England versichern... denkste... ich hab mit ca. 17 verschiedenen Agenturen lang und breit verhandelt. Anfangs sahs ja immer prima aus, da wird einem angepriesen...und dann möchten sie gaaanz viele Informationen von einem. Beispielsweise ob ich Besitzer eines oder mehrerer Liegenschaften bin (für eine Haftpflichtversicherung!) oder ob mein Auto nachts auf einem privaten Grundstück parkiert ist (immer noch für die Haftpflicht!!) und so weiter... jedenfalls hats dann am Ende immer geheissen:
- unglücklicherweise sind wir nicht in der Lage...
- leider bin ich nicht autorisiert.... aber unter folgender Nummer...
- es tut uns sehr Leid, aber...
Der Aufbruch
Nach einem bezauberndem Hochzeitsfest in Deutschland, zu dem ich eingeladen war, haben mich Timo und Raffaele am Sonntag Morgen auf dem Hofgut Albführen - einer wunderschön angelegten Mostbröckli-Pension - mit dem Bus abgeholt.
Unser Ziel war: England-via-Frankreich. Relativ Planlos aber voller Freude sind wir mit diesem mit Klangholz und weiterem Material gefüllten Bus voller Zuversicht Richtung französische Grenze gefahren. Unser erstes Etappenziel sollte Paris werden...
zweiter Teil folgt...
7 Kommentare:
..liebe mobiliar..
hoi giiige so wiet du im stressss bisch lohni alles durre i wunsch der schöni wienacht und happppy neus johr (sorry han nöd no chöne russisch lerne gruess vom alt 68.er
Guten Morgen Gabriel es ist 6.28 Uhr kannst Du Dich erinnern ? was ich über die Engländer denke ? Ich möchte Dir auf diesem Wege Schöne Besinnliche Weihnachten wünschen einen guten Rutsch ins 2010 natürlich auch.
2.ter teil;-)
Cha mi do nume im Tomatenkern aschlüsse....teil 2??
hoi giigebauer wen du di nöd bald meldisch i (7tag) wert dini fängmeind immer chliner i teng s Tanti und de Tomatenkern isch do glichermeinig wie de alt 68.er trotzdem no en schöne gruess uf d insle
so mini Liebe... de zweit teil wird innere halb stund veröffentlicht =)
und denn folged no wiiteri sache, bin wieder zrugg im blogger alltag, ok? liebe gruess
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